Jack, Jungrüde, 8 Monate alt, zum zweiten Mal im Seminar (beim ersten Mal mit Jan)
Ich, Nicola, zum ersten Mal Hundbesitzerin, zum ersten Mal im Seminar

Aufregung, Freude, Frust, Erleichterung, Hoffnung – an zwei Tagen im Basisseminar haben wir alles erlebt. Der Hund und ich auch.

Aufregung, weil die Erwartung groß ist, dass sich etwas verbessert am Verhalten des Hundes und am eigenen Verhalten mit ihm.

Freude, weil ich sehe, wie Jack reagiert auf die Zeichen, die ich ihm lerne zu geben. Nicht immer, aber immer wieder.

Frust, weil es eben doch nicht immer klappt. Weil es natürlich in der Kürze der Zeit auch nicht immer funktionieren kann. Wir arbeiten uns vor allem an den Hundebegegnungen ab, mal kommen wir ohne Gezerre ganz friedlich an anderen Hunden vorbei, dann wieder nicht.

Erleichterung, wenn ich sehe, dass sich trotz der Rückschläge etwas verändert, weil ich besser weiß, was ich tun muss und wie und weil damit auch Jack weiß, was er tun oder lassen soll. Und das alles dank relativ einfacher Mittel: Begrenzen, wenn Jack etwas macht, was ich nicht möchte. Loben, wenn er gut reagiert hat. So einfach.

Am Ende überwiegt trotz aller Anstrengung die Hoffnung, dass unser Hund irgendwann mit der entsprechenden Konsequenz auch so sein wird wie Jennys Hunde – aufmerksam und folgsam.

Jack und ich sind jetzt ein Team – so nennt Jenny immer Mensch und Hund. Wie sind in diesem Seminar dazu geworden und können jetzt viel besser miteinander umgehen.

Liebe Grüße Nicole